Rückblick

Beim Klicken auf die kleinen Bilder öffnet sich ein neues Fenster

Tag Des Kunden 2016

HÄKELN - gestern und heute
5. und 6. November 2016

Die Ausstellung nahm die Besucher mit auf eine Zeitreise zu den Häkeltrends aus den letzten 100 Jahren.
Im 19.Jahrhundert zählte das Häkeln noch zu den Luxusarbeiten und heute ist es wieder eine
beliebte Freizeitgestaltung. In Workshops gaben wir an beiden Tagen kreative Anregungen für Jung und Alt.

Reisegruppe

Besuch aus Fernost
September 2016

Seit 50 Jahren ist die Japanerin Tsuyuko Shirasishi Stickereilehrerin in Osaka. Jetzt besuchte sie mit zwei Mitreisenden das Stickereimuseum in der Alten Brennerei Schwake. Das Bild zeigt (v. l.) Edith Barth (Kulturverein Alte Brennerei), Wilfried Schmillenkamp (Stickereimuseum), Tsuyuko Shiraishi, Chieko Kata, Klaus-Dieter Theis (Kulturverein Alte Brennerei) und Takiko Mori.
Bild: Schomakers

Seit 50 Jahren ist die Japanerin Tsuyuko Shirasishi Stickereilehrerin in Osaka.
Jetzt besuchte sie mit zwei Mitreisenden das Stickereimuseum in der Alten Brennerei Schwake.
Das Bild zeigt (v. l.) Edith Barth (Kulturverein Alte Brennerei), Wilfried Schmillenkamp (Stickereimuseum),
Tsuyuko Shiraishi, Chieko Kata, Klaus-Dieter Theis (Kulturverein Alte Brennerei) und Takiko Mori.
Bild: Schomakers / Glocke

Frauenmesse

1. Ennigerloher Frauenmesse
04. - 05. Juni 2016

Auf der ersten Frauenmmesse in der Alten Brennerei Ennigerloh präsentierte sich auch das Stickereimuseum. Es wurden zahlreiche Kreuzstickarbeiten nach alten Entwürfen gezeigt, die einen Eindruck von diesem historischen Frauenhandwerk vermittelten. Dies bildete einen interessanten Gegensatz zu den modernen Unternehmensaktivitäten , über die auf der Messe informiert wurde.

Jubiläumsaustellung

Filigran bis in die Spitzen
Die Vielfalt der Spitzentechniken

11.10. bis 08.11.2015

Die Austellung zeigte die Vielfalt der Spitzentechniken aus der Sammlung Schmillenkamp.
Der Reiz der Spitzen liegt in ihren durchbrochenen Oberflächen. Seit dem 17. Jahrhundert bis zur letzten Blüte um 1900 gehörten die handgearbeiteten Spitzen als Luxusartikel zur kostbaren Ausstattung eleganter Kleidung.
Die in der Austellung präsentierten edlen Klöppel- und Nadelspitzen, die ältesten sind um 1700 entstanden, bestechen durch ihre Feinheit. Durch die maschinelle Fertigung konnten die Spitzen schneller und kostengünstiger fabriziert werden. Sie waren nun für eine breite Käuferschicht erschwinglich und Kleidung, Wäsche und Heimtextilien wurden damit verziert.
Spitzenmuster werden mit etlichen Handarbeitstechniken erzeugt. In der Ausstellung finden sich zahlreiche gestickte Spitzen - Bändchenspitzen, Durchbrucharbeiten, Filetspitzen, Reticella, Sonnen- und Tüllspitzen - alle werden ausschließlich mit Nadel und Faden gearbeitet. Occhispitze entsteht mit einem Schiffchen. Um 1900 erlangte die irische Häkelspitze große Beliebtheit. Gehäkelte Spitzen dienten als Randabschluß oder Einsatz. Ebenfalls beliebt war die Kunststricktechnik. Am Eröffnungstag und an mehreren Aktionstagen während der Ausstellung wurden die unterschiedlichsten Spitzentechniken vorgeführt. Zahlreiche Besucher schauten den Akteuren zu oder versuchten sich selbst daran.

AKTIONSTAG

Werkstatt für Historische Stickmuster
19. Juli 2015

An diesem Tag drehte sich alles um das Thema Kreuzstich. Dorothee Kandzi von der Werkstatt für Historische Stickmuster zeigte ein breit gefächertes Angebot an Stickvorlagen, Packungen und Seidengarnen der Firma Au ver à Soie. Die neuesten Modelle wurden ausgestellt.

Auf vielfältigen Wunsch präsentierte Monika Schmillenkamp noch einmal ihren Setzkasten und stellte gestickte Spitzen vor.

AKTIONSTAG

FILETSPITZE
07. Juni 2015

Hierbei handelt es sich um eine Kombinationsspitze, die man in zwei Arbeitsgängen herstellt. Der handgeknüpfte Netzgrund wird mit Stopfstichen oder Stickerei verziert.

Der Ursprung des Netzknüpfens liegt weit zurück. Aus der Primitivform des Fischernetzes hat sich diese Knüpfarbeit entwickelt. Ihre Blütezeit erlebte sie in der Renaissance. Danach geriet sie mehr und mehr in den Hintergrund, bis sie im 19. Jh. wieder in Mode kam.

Zur Herstellung des Netzes benötigt man fest gezwirntes Garn, eine Filetnadel und ein Netzstäbchen. Der Arbeitsfaden wird um die Filetnadel gewickelt. In die Anfangsschlaufe werden die Netzschlingen Reihe für Reihe über ein flaches Stäbchen geknüpft. Ganz feinmaschige Filetnetze arbeitet man über eine Stricknadel.

Zum Besticken wird das fertige Netz in einen Rahmen gespannt. Die Filetstopferei ist eine fadengebundene Technik, deren Reiz in der Wechselwirkung zwischen offenen und mit Stichen gefüllten Maschen liegt. Bei der Filetstickerei entstehen die Muster aus Konturfäden, Schlingstichen, Spinnen und plastisch aufliegenden Zierstichen.

Ramona Pilz aus Ennigerloh stellt diese äußerst interessante Spitze vor. Sie erklärt die Technik des Netzknüpfens und die anschließende Verzierung des Netzgrundes. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

AKTIONSTAG

MAKRAMEESPITZE
19. April 2015

Bei der Herstellung von Makrameespitze kommen verschiedene Handarbeitstechniken zur Anwendung.
Eine gehäkelte Kordel wird auf eine Vorlage geheftet. Sie bildet die Konturlinie der Motive. Anschließend werden die
Zwischenräume mit Spitzenstichen gefüllt oder mit Wickelstichen verbunden. Von der Unterlage abgetrennt entsteht eine
filigrane Spitze.
Frau Eva Stirn aus München ließ diese selten gewordene Handarbeitstechnik durch eine anschauliche Vorführung für
einige Stunden im Museum lebendig werden.
Viele interessierte Besucherinnen begeisterten sich für die verschlungenen Motive und feinen Füllungen. Die Gelegenheit,
auch selbst eine der plastischen Spitzenkordeln herzustellen, wurde emsig genutzt. So entstand ein greifbarer Kontakt zu den
historischen Stücken, die an diesem Tag als Beispiele für die Makrameespitze im Museum der Alten Brennerei gezeigt wurden.

 

Tag Des Kunden 2014

Die Schürze - Schmuck und Schutz
2. bis 9. November 2014

Schürzen werden schon seit dem Mittelalter als dekoratives Beiwerk der Frauenkleidung eingesetzt. Als Bestandteil der
Volkstrachten sind sie als Halbschürzen oftmals reich bestickt und verziert. Um die Kleidung vor Schmutz zu schützen, gehörten
sie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zur Alltagskleidung. Die Ausstellung zeigte 121 verschiedene Schürzen, die
überwiegend aus Leihgaben zusammen kamen. Die lebensnahe Präsentation der zum großen Teil aufwendig handgefertigten
Schürzen begeisterte die zahlreichen Besucher der Ausstellung, rief Erinnerungen an ein längst vergangenes Alltagsleben wach
und regte das Publikum zu heiterem aber auch nachdenklichem Gedankenaustausch an.

Reisegruppe

Besuch aus Übersee
5. September 2014

Die Reisegruppe vor der Alten Brennerei

Eine 40-köpfige Touristengruppe aus den USA, Kanada und von den Bermudas hat kürzlich das Museum Stickerei, Spitze & Co.
in der Alten Brennerei Ennigerloh besucht. Die Frauen waren auf einer Handarbeits-Tour unterwegs und kamen aus Paris
nach Ennigerloh. Ihre nächste Station war die Bändchenweberei Kafka in Wuppertal, und von dort aus reiste die Gruppe
weiter nach Brügge.
In der Alten Brennerei begrüßten die ehemaligen Vorstandsmitglieder Christa Bockey, Rosida Eickelpasch und
Gisela Gröne die Gäste aus Übersee. Sie hielten zunächst einen Vortrag über das Haus und dessen Entwicklungsgeschichte.
Monika Schmillenkamp führte die Frauen anschließend durch das Stickereimuseum. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen
Handarbeitstechniken und die fachkundige Führung haben die Gruppe besonders beeindruckt. Anschließend haben
sich die Damen bei Kaffee, Tee und Gebäck stärken und die Atmosphäre des Hauses genießen können.
Als Erinnerung erhielt jede Besucherin ein Plakat des Museums. Begeistert von den vielen Exponaten und der liebevollen
Präsentation der Stickereien und Spitzen haben sie gegen Abend ihre Reise fortgesetzt. Dieser Besuch trägt dazu bei,
dass die Bekanntheit des Ennigerloher Museums in der internationalen Fachwelt weiter zunimmt.

Sonderaustellung

Faszination in Weiß
(Sammlung von Monika Schmillenkamp)
Weißstickerei vom Biedermeier bis zur Gegenwart

4.5. bis 22.6.2014

Die traditionelle Form dieser aufwendigen Handarbeit diente hauptsächlich der Verzierung von Haushalts- und Leibwäsche.
Im 19. Jh. erfreute sie sich großer Beliebtheit und wurde sehr fein und in großer Kunstfertigeit ausgeführt.
Ende des 20. Jh. erlebte sie bei uns eine Renaissance. Bis in unsere heutige Zeit hat die Weißstickerei ihren Platz behauptet.
Die Ausstellung zeigte zahlreiche Exponate in den unterschiedlichsten Techniken.

Text

Tag des Kunden 2013

Nußknacker & Co. - Kunsthandwerk zur Weihnachtszeit
Aktionstag zum Tag des Kunden - Sonntag, 3. November 2013


Sonderaustellung

Zur Erinnerung an die Taufe
4. März bis 1. April 2012

Das Museum Stickerei, Spitze & Co. präsentierte aufwendig gestickte Taufkleider, edle Taufkissen,
Taufgeschenke und die traditionellen Taufbriefe.

Leihgaben aus der Bevölkerung zu diesem Thema wurden ausgestellt.


Aktionstag

Kreuzstichvariationen
6. November 2011

Die vielen unterschiedlichen Stickereien im Kreuzstich begeisterten einige hundert Besucher. Monika Schmillenkamp
präsentierte mit eigenen Exponaten und beachtenswerten Leihgaben aus der Bevölkerung eine interessante Ausstellung.
Mustertücher aus dem frühen 19. Jh., zahlreiche Stickereien für den täglichen Gebrauch aus späterer Zeit und die beliebten
dänischen Muster im Kreuzstich zeigten die Vielfalt dieser weit verbreiteten Sticktechnik.

Ramona Pilz führte den Wiener Kreuzstich vor, der viel Überlegung beim Sticken erfordert, da Vorder- und Rückseite gleich aussehen.
Christa Masur demonstrierte den Ebenseer Kreuzstich, 
 bei dem auf der Rückseite alle Fäden senkrecht verlaufen.
Dorothee Kandzi von der Werkstatt für historische Stickmuster war mit einem Stand vertreten.

Aktionstag

Vom Zauber schöner Dinge
21. März 2011.

Stickkurs in der alten Brennerei

Sticken im Museum
14. - 17. Juni 2010

Damit die alten Sticktechniken nicht in Vergessenheit geraten und das Betrachten der Originale zum Erlernen inspirieren,
hatte Monika Schmillenkamp die Idee Stickkurse im Museum anzubieten . Sie gewann die Stickmeisterin
Heidi Baumgartner aus Oberstdorf zur Kursdurchführung. Nach dem großen Erfolg der Monogrammstickerei im Jahre 2008,
freute sich die Organisatorin, dass in diesem Jahr vom 14.-17. Juni, ein Kurs mit dem Thema Doppeldurchbruch zustande kam.
Bei dieser Technik werden Kett- und Schussfäden aus dem Stoff gezogen und die entstandenen freien Flächen mit
Zierstichen gefüllt. Im schönen Ambiente der Alten Brennerei bekamen die Teilnehmerinnen neue Impulse zu Sticken.
Die Tage vergingen viel zu schnell und es war der allgemeine Wunsch auch im Jahre 2011 wieder an einem Stickkurs
in Ennigerloh teilzunehmen.


Pressestimmen:

Sonderaustellung

Rosenausstellung
7. Juni bis 5. Juli 2009

Sammlung Monika Schmillenkamp

Interessierte Gäste und zahlreiches Fachpublikum besuchten die
mit viel Liebe und Ideenreichtum gestaltete Ausstellung.

Im Innenhof der Alten Brennerei empfingen am Eröffnungstag
die Ennigerloher Gartenbaubetriebe die Besucher bei strahlendem Sonnenschein
mit einem Meer von Rosen.

Verschiedene Aussteller boten Variationen zum Thema Rosen an.

 

Pressestimmen: